News – Die Auto-Exoten der Schweiz
Amerikanische Giganten und ein BMW-Klon
Vom französischen Supersportler bis zum russischen Kleinwagen. Wir werfen einen Blick auf die Exoten im Autoland Schweiz
21.07.2010 SLU
Auf die
Top 10 der meisterverkauften Autos haben wir bereits gestern einen Blick geworfen. Darunter finden sich mit dem VW Golf, Polo oder dem 3er-BMW Modelle, welche tausendfach verkauft wurden und einem an fast jeder Strassenecke begegnen.
Doch was ist mit dem anderen Ende der Rangliste? Welche Exoten mögen sich hier finden? Aufgeführt werden in der
Statistik alle Modelle, welche mindestens zweimal verkauft wurden. Einzelverkäufe – 105 an der Zahl – sind leider unter einem Punkt zusammengefasst.
Die Exoten im ersten Halbjahr 2010:
Lincoln MKX
Ein was..? Lincoln? Genau. Unter dem Namen dieser Tochtermarke verkauft Ford in Nordamerika Luxus-Limousinen und SUVs. Zwei dieser Giganten mit dem Namen MKX fanden auch 2010 den Weg in die Schweiz.
Lada Kalina
Der russische Hersteller Lada ist in Europa etwas bekannter. Dessen Budget-Kleinwagen Kalina – ein Konkurrent des Dacia Sandero – fand aber ebenfalls nur zweimal den Weg zu einem Besitzer.
Bugatti Veyron
Dass vom 1001 PS-Geschoss
Bugatti Veyron ebenfalls nur zwei Exemplare verkauft wurden, hat einen einfachen Grund: der Preis. Rund 1,6 Mio. Franken muss ein Käufer auf den Tisch legen. Und überhaupt: Die Schweiz ist eh zu klein, um den Veyron an sein Limit von 407 km/h zu bringen.
Alpina B3 BiTurbo
Falls Ihnen der Name Alpina nichts sagt, ist das verständlich. Die Autos des deutschen Kleinserien-Herstellers lassen sich leicht mit normalen BMWs verwechseln. So auch der B3 BiTurbo, ein
3er-Modell mit zwei Turboladern.
Ferrari 612 Scaglietti
Auch ein Ferrari findet sich unter den absoluten Exoten. Der 612 Scaglietti fristet trotz V12-Motor ein Nischendasein bei den Italienern. Kein Wunder also, dass vom eleganten Bruder des
599 dieses Jahr erst drei Exemplare in die Schweiz kamen.
Opel GT
Auch Opel hat einen Exoten im Angebot. Oder besser: hatte. Der zweisitzige Roadster
GT – der Nachfolger des Speedster – wurde bis vergangen Juli in den USA produziert. Ganze vier Exemplare wurden über ein halbes Jahr später noch in die Schweiz geliefert. Ob es einen Nachfolger gibt, ist derzeit unklar.
Wiesmann MF5
Wie der Alpina B3, hat auch
Wiesmann MF5 BMW-Wurzeln: Den Fünfliter-V10-Motor des M5 nämlich. Hauptgrund dafür, dass bloss vier Fahrzeuge ausgeliefert wurden, dürfte allerdings der happige Preis von rund 300‘000 Franken sein.
Honda S2000
Roadsterfans trifft es in dieser Aufzählung hart: Auch die Produktion des
Honda S2000 wurde Mitte 2009 eingestellt. Immerhin vier Exemplare der legendären Reisschüssel wurden in den ersten sechs Monaten 2010 noch in die Schweiz transportiert. Mach’s gut, S2000!
GMC Yukon
Ein weiteres SUV-Ungetüm aus den USA fand ebenfalls zweimal den Weg in die Schweiz. Der GMC Yukon – technisch verwandt mit dem Hummer – wird offiziell nicht in der Schweiz angeboten. GMC („General Motors Company“) ist die in den USA relativ erfolgreiche Geländewagen- und Pickup-Marke von GM.
Mercedes-Benz CLK
In den hintersten Regionen der Rangliste findet sich auch der Mercedes-Benz CLK. Dies hat einen einfachen Grund: das auf der C-Klasse basierende Mittelklasse-Coupé, bzw. Cabrio wird zukünftig wieder unter dem
E-Klasse-Label angeboten. Acht Personen war dies egal – sie lösten ihren CLK in der ersten Jahreshälte ein.
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Die beliebtesten Autos der Schweizer - Deutsch ist Trumpf