News - Audi A7
Die eierlegende Wollmilchsau
Besser spät als nie. Nun steigt auch Audi mit dem A7 ins Segment der viertürigen Coupé-Limousinen ein. Mit dabei: Das Design des grossen Bruders A8 und V6-Power unter der Haube.
27.07.2010 SLU
Seit einigen Jahren gibt es in der Autoindustrie einen neuen Trend. Raten Sie einmal: Was haben
Porsche Panamera,
Aston Martin Rapide, Mercedes-Benz CLS und
Maserati Quattroporte gemeinsam? Genau. Sie sind viertürige Coupé-Limousinen.
Die Anforderungen an solche Modelle sind immens: Der Komfort einer Heckklappe, kombiniert mit Raum für vier Personen, umhüllt von einer schicken Coupé-Form. Und bitte auch schön sportlich und sparsam! Ganz schön heftige Ansprüche. Kein Wunder also, dass sich in diesem Segment der Alleskönner vor allem Marken aus dem oberen Preissegment tummeln.
Deutsche Nachzügler

Grundlage des A7: Das Sportback-Konzept.
Haben Sie es bemerkt? Zwei Namen fehlen in der Aufzählung im ersten Absatz: BMW und Audi. Beide haben den Trend bereits erkannt, bei BMW existiert allerdings erst das schicke
Gran Coupé-Konzept. Gut, den
5er-GT gibt es auch noch. Aber der wirkt für ein Coupé deutlich zu klobig. Es ist also anzunehmen, dass die Bayern im Herbst mit grossem PR-Getöse die Wiedergeburt der 8er-Reihe ankündigen werden.
Und Audi? Audi ist bereits einen Schritt weiter. Der A7 Sportback geisterte als Konzept einige Jahre von Automesse zu Automesse. Gestern haben die Herren der Ringe endlich die Serienversion vorgestellt. Der erste Eindruck?
A8 in sportlich!
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Das gewisse Etwas

Sehr schick: Das Fliessheck des A7.
Die Front mit dem Audi-typischen Single-Frame-Kühlergrill und der LED-Weihnachtsbeleuchtung ist hinreichend bekannt, hier bleibt alles beim Alten. Auch die gegen vorne abfallende Linie an der Taille ist beinahe identisch mit dem A8. Interessanter ist das Heck. Anstelle des seriösen – man kann auch sagen: langweiligen – Stufenhecks hat der A7 ein schickes Coupé-Fliessheck. Keine grossartige Änderung, aber dennoch verleiht es dem A7 das gewisse Etwas.
Fragezeichen Technik

Typisch Audi: Das Interieur.
Auf der Liste der Anforderungen können wir also die Coupé-Form abhaken. Ob der A7 auch Platz für vier Personen bietet, werden die Tests zeigen. Bleibt noch die Technik. Hier sind erst spärliche Details bekannt. Laut Audi wird das Auto mit vier verschiedenen V6-Motoren angeboten. Mögliche Kandidaten: der Dreiliter-Benziner des A6 (290 PS), sowie der 240 PS starke Dreiliter-Turbodiesel des Q7.
Mit diesen Motoren erreicht der Audi nicht ganz den Level von Aston Martin, Porsche & Co. Dafür dürfte nächstes Jahr dann der S7 oder RS7 sorgen. Die genauen Preise des A7 sind noch nicht bekannt, sie dürften aber im Bereich des Hauptkonkurrenten Mercedes-Benz CLS liegen. Mit 85‘000 bis 100‘000 Franken sollten Sie also rechnen, wenn der A7 im Herbst auf den Schweizer Markt rollt.
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Wie gefällt Ihnen der A7? Kann sich das Audi-Modell gegen die Konkurrenz durchsetzen? Und was halten Sie vom Trend zu viertürigen Coupé-Limousinen? Werden bald auch Ferrari und Lamborghini entsprechende Modelle anbieten?