News - Fahrradi Farfalla FFX
Ein Traum für potente Waden
Die Supercar-Konkurrenz ist düpiert, die Welt verblüfft. Eine österreichische Automanufaktur präsentiert einen zukunftsweisenden Leichtbau-Traumwagen mit revolutionärem Antrieb: Pedalo-Power.
12.06.2012 Othmar Bamert

Ebenfalls ein Meisterwerk: Das Vorgängermodell Ferdinand GT3 RS.
Schon einmal gelang den österreichischen Tüftlern ein Coup: 2010 mit der Vorstellung des wie eine Weltraumkapsel der 60er-Jahre goldglänzenden Ferdinand GT3 RS. Nun legen sie nach. Und wie.
Der neue „Fahrradi Farfalla FFX“ verkörpere, so die Macher, das „zukünftige Topmodell einer real existierenden exklusiven Automarke.“ Gemeint ist zweifellos Ferrari, bzw. deren Superbolide FFX. Nur: statt mit 860 PS des aktuellen Modells wird das mit Liebe zum Detail entwickelte „zukünftige Topmodell“ mit der Kraft von zwei bis vier Menschenschenkeln angetrieben. Kindheitserinnerungen an das Tretmobil werden wach.
Gegenüber den 347 km/h Topspeed des Ferrari FFX ist die Höchstgeschwindigkeit des Fahrradi denn auch höchst variabel. Doch läuft der Traumwagen – statt rund 20 Liter Benzin pro 100 km zu saufen – mit Mineralwasser, Latte macchiato, Bier – was auch immer der Pilot sich gerade zuführt. Und verfügt deswegen über eine absolut sensationelle, zukunftsweisende
CO2-Bilanz.
Eigenwillige Design-Zitate

Design-Vorbild für die findigen Österreicher: der Ferrari FXX.
Die Aussenform des roten Boliden sei das Resultat von intensiver Internet-Recherche, vermählt mit eigenen Design-Ideen und, nicht zuletzt, einer „nicht unbeträchtlichen Portion Hellseherei“, so die selbstbewussten Macher. Geschulten Betrachtern fällt die Nähe zu Ferraris Supercar FFX allerdings rasch auf, so wie die gestalterische Anlehnung des Vorgängermodells an den
Porsche GT3 RS. Aber hey: Wenn schon klauen, dann bei den besten.
Eine weitere wichtige Neuerung gegenüber dem auch schon ausgereiften Vormodell ist der eingebaute Schmetterlingsmechanismus des Fahrradi Farfalla FFX: Ein ausgeklügeltes Umlenkgetriebe an der Hinterachse bewegt während der Fahrt die Flügeltüren, was zu einem Flügelschlag-Effekt führt, ähnlich dem Flattern eines Schmetterlings. Daher der Name Farfalla, italienisch für Schmetterling. Wenn auch die Aerodynamik wie die Wintertauglichkeit offensichtlich etwas darunter leidet, macht dies das damit ausgelöste Aufsehen mehr als wett. Garantiert.
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Mehr Aufsehen pro PS geht kaum

Sehr elegant auf dem Boulevard. Man beachte die Leichtlaufreifen.
Dass die Hersteller des Pedalo-Supercars ihr Handwerk verstehen, zeigt auch die
professionelle Enthüllung an der Weltpremiere im LENTOS Museum of Art in Linz sowie die umfangreich dokumentierten
Testläufe auf der Rennstrecke. Sogar
Steve McQueen hätte anerkennend geblinzelt.
Das Ganze ist eine wunderbare Persiflage der Automobilindustrie, die ihre Produkte unter grossem Brimborium wie Meisterwerke zeitgenössischer Kunst präsentiert, bevor dann alle Meisterwerke in unseren Städten vereint im Stau stehen.
Die Zukunft des Automobils in ihrer schönsten Form, der Fahrradi Farfalla FFX, ist nicht im Stau, sondern im LENTIS Museum of Art in Linz zu bewundern. Die Ausstellung dauert noch bis 4. Juli 2012.
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Website Fahrradi Farfalla FFX