Gewährleistungsgesetz - Das ändert sich beim Autoverkauf

Anfang Jahr ist das neue Gewährleistungsgesetz in Kraft getreten. Es hat Auswirkungen beim Kauf und Verkauf von Autos.

Nach bisher geltendem Recht haftet der Verkäufer gegenüber dem Käufer während eines Jahres für Mängel an der gekauften Sache. Auf den 1. Januar 2013 hat sich das geändert. Neu geniesst der Käufer grundsätzlich eine zweijährige Gewährleistungsfrist (OR 210).

Unter neuem Recht ist ein gänzlicher Ausschluss der Gewährleistungspflicht bei Neuwagen möglich. Es gilt hierbei die Schranke von Art. 199 OR zu beachten.

Occasionen: So sichern Sie sich ab

Bei gebrauchten Waren (sprich: Occasionsfahrzeugen) ist es möglich, jegliche Gewährleistung auszuschliessen. Am besten nutzen Sie als Verkäufer dazu folgende Formulierung: "Jede Gewährleistung, soweit nach Gesetz möglich, wird wegbedungen, insbesondere sind Wandelung und Minderung ausgeschlossen". Die Formulierungen „ab Platz“ oder „ohne Garantie“ sollten aus Gründen der Deutlichkeit nicht genutzt werden.

Unser Tipp: Nutzen Sie die AutoScout24-Vertragsvorlage. Und was Sie beim Autokauf als Privatperson beachten sollten, lesen Sie hier.

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