Antriebe – Längst mehr als Diesel und Benzin

Aktuell befindet sich die Automobilindustrie stark im Wandel. Einen grossen Einfluss darauf hat die Klimapolitik. Während Autos mit Verbrennungsmotoren (Benzin oder Diesel) immer seltener werden, sind energieeffizientere Technologien auf dem Vormarsch.

Sechs Icons, die illustrativ jeweils eine antriebsart (benzin, diesel, elektro, erdgas, hybrid und wasserstoff) darstellen

Warum sich das Angebot an Autos mit alternativen Antrieben derart verändert

International anerkannte Ziele als Auslöser

Die Schweiz verfolgt eine aktive Klimapolitik und leistet damit einen Beitrag zum international anerkannten Ziel, die globale Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf deutlich weniger als 2 Grad zu begrenzen. Teil der Schweizer Klimapolitik ist das CO2-Gesetz. Dieses fokussiert darauf, die Emissionen in der Schweiz zu senken.

Hersteller im Zugzwang

Die für den Strassenverkehr richtungsweisendsten Vorgaben des Gesetzes sind dabei die CO2-Emisisonsvorschriften für Fahrzeuge. Damit übt die Politik Druck auf die Automobilindustrie aus und fordert Hersteller dazu auf, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in ihren Flottenmix aufzunehmen.

Angebot an Fahrzeugen mit alternativen Antrieben nimmt zu

Seit 2012 dürfen erstmals zum Verkehr zugelassene Personenwagen bestimmte Grenzwerte nicht mehr überschreiten. Noch bis Ende 2019 beträgt dieser Grenzwert 130 Gramm CO2 pro Kilometer, ab 2020 wird er auf 95 Gramm gesenkt. Da sich unterschiedlich hohe CO2 -Ausstösse verschiedener Fahrzeuge gegenseitig kompensieren können, legen immer mehr Importeure den Fokus auf energieeffiziente Fahrzeuge und nehmen diese in ihren Flottenmix auf.

So ist beispielsweise das Angebot der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf AutoScout24 in den letzten fünf Jahren (seit 2015) um 60 Prozent angestiegen. Die Nachfrage hat sich seit 2016 mehr als verdoppelt und macht bereits über 7 Prozent aller Suchanfragen auf autoscout24.ch aus.

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