Autoprüfung - Fahrstunden, VKU und die praktische Prüfung

Theorie bestanden? Jetzt dürft ihr über die Strassen kurven. Doch dazu braucht ihr erst einmal einen Fahrlehrer. Und: Bis zur praktischen Prüfung müsst ihr auch noch den VKU besuchen.

Nach der bestandenen Theorieprüfung kann es losgehen mit den Fahrstunden. Lehrer in eurer Region findet ihr im Internet oder auf der Webseite des Verbandes der Schweizer Fahrlehrer.

Zusätzlich muss bei einer Fahrschule – spätestens bis zur Anmeldung für die praktische Führerprüfung – der Verkehrskundeunterricht (VKU) absolviert werden. Er soll die zukünftigen Fahrzeuglenker im Erkennen von Gefahrensituationen schulen und sie damit zu einer defensiven und verantwortungsvollen Fahrweise motivieren.

Schon fast am Ziel: Die praktische Führerprüfung

Zur praktischen Führerprüfung wird man normalerweise vom Fahrlehrer angemeldet. Man kann sich übers Internet aber auch selber beim Strassenverkehrsamt anmelden. Wie bei der Theorie gilt auch hier: Keine Panik. Schweizweit gelten rund 65% der praktischen Prüfungen als bestanden.

Wird die praktische Führerprüfung nicht bestanden, kann Sie wiederholt werden. Nach drei Versuchen braucht ihr allerdings ein positives "verkehrspsychologisches Gutachten" für einen vierten Anlauf. Neben einem Zeitaufwand von einigen Stunden müsst ihr dafür auch mit einigen hundert Franken Gebühren rechnen.

Prüfung bestanden - und nun?

Nach der bestandenen Prüfung erhälst du den Führerschein auf Probe. Das heisst: In den nächsten drei Jahren musst du die Zweiphasenausbildung abschliessen.

Trotzdem ist es dir natürlich auch mit dem Führerschein auf Probe möglich, ein Auto zu kaufen. Es gibt dabei einige Dinge, welche du für dein erstes eigenes Auto beachten solltest.