Car Electronic – Ein Hauch Knight Rider

Vor über dreissig Jahren begeisterte die amerikanische Serie „ Knight Rider“ weltweit. Michael Knight kämpft mit seinem sprechenden Auto K.I.T.T gegen Unrecht und Verbrechen. K.I.T.T verfügt über künstliche Intelligenz und unterstützt Michael bei jeder noch so kniffligen Mission. Weit hergeholt sind solche Autos nicht mehr, Car Electronic gewinnt immer mehr an Bedeutung.

euronics Geschäftsleiter Norbert Lüthi im Interview mit AutoScout24 über die Bedeutung von Car Electronic in der Automobilbranche, Trends und was bereits möglich ist.

 

Norbert Lüthi, warum wird Unterhaltungselektronik in der Automobilbranche immer wichtiger?

Die Unterhaltungselektronik gewinnt nicht nur in der Automobilbranche immer mehr an Bedeutung. In Zeiten des digitalen Wandels wird die Vernetzung elektronischer Geräte allgemein wichtiger. Aufgaben, die der Mensch heute noch manuell erledigt, werden zukünftig von elektronischen Geräte übernommen. Immer mehr zeichnet sich das Bedürfnis ab, dass Menschen ihre Zeit möglichst effizient nutzen und sich dabei von der Technik unterstützen lassen wollen.

Wie weit sind wir denn heute schon ­- Welche Aufgaben können unsere Autos uns heute schon abnehmen?

Ein Auto kann beispielsweise Navigationsdaten übernehmen, die ich Zuhause in mein Handy eingegeben habe oder Musik abspielen, die ich gehört habe, bevor ich ins Auto eingestiegen bin. Es kann mir auch das Garagentor öffnen oder die Beleuchtung in meinem Haus einschalten, sobald ich in meine Strasse eingebogen bin. Dafür muss ich jedoch heute noch manuell eine oder mehrere Apps bedienen. Obwohl in den letzten Jahren gerade in der Automobilindustrie sehr viel entwickelt wurde, stehen wir noch am Anfang einer spannenden Reise. Häufig wird von „smarten“ Lösungen gesprochen. Meiner Meinung nach werden wir erst dann richtig smarte Systeme einsetzen können, wenn Geräte automatisch miteinander vernetzt sind, ohne dass wir Menschen sie steuern müssen. Dies braucht noch einigen technischen Fortschritt, wird aber auf jeden Fall kommen.

Was genau erwartet uns denn konkret im Bereich Car Electronic?

Ich gehe davon aus, dass dereinst unser Zuhause mit unserem Auto und auch unserem Büro vernetzt sein wird. Was heute im Zug erledigt werden kann, wird wahrscheinlich irgendwann auch auf der Strasse getan werden. Teil- oder gar komplett autonomes Fahren wird dies ermöglichen. Dafür braucht es aber nebst dem technischen Fortschritt, der rasant voranschreitet, entsprechende Gesetze, die richtigen Leute und Knowhow in der Branche. Zudem vor allem aber auch Mut in der Industrie. Das Kundenbedürfnis ist nämlich längst da.

Mit dem Slogan „A human touch in a digital world“ spricht Ihr Unternehmen euronics die Menschlichkeit an, was steckt dahinter?

In der Zeit der Digitalisierung darf nicht vergessen werden, dass hinter all den technischen Lösungen immer noch wir Menschen stehen. In Zeiten von Likes, Shares und Posts rückt die Menschlichkeit oft in den Hintergrund. euronics will den Alltag von Menschen zwar mithilfe von elektronischen Geräten erleichtern, stellt aber immer die Menschlichkeit in den Vordergrund. Deshalb sind wir dieses Jahr auch zum dritten Mal an der Auto Zürich vertreten und suchen den direkten Kundenkontakt. Wir sind zwar keine Vertreter der Automobilwelt, unsere Branchen werden aber zukünftig immer stärker verschmelzen. Wir stellen so die Weichen und gehen mit der Zeit.

euronics präsentierte als Gastgeber und Initiator der Sonderausstellung „CE-Trend Tour“ mit Partnern an der diesjährigen Auto Zürich zum dritten Mal das Beste und Neuste aus der Unterhaltungselektronik. Als weltweit grösste Retail Vereinigung für Consumer Electronics ist euronics stets am Puls der News und Trends. www.euronics.ch

 

Für alle, die sich in die 90er Jahre zurückversetzen wollen:

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