DODGE VIPER - America first!

Eigentlich hat Dodge die Produktion der Viper eingestellt. Die letzte und extremste Giftschlange namens ACR kommt aber noch in die Schweiz – und das sogar mit Strassenzulassung!

Die Dodge Viper ACR Extreme in Zahlen

  • Motor: 8,3-Liter-V10 (654 PS, 814 Nm bei 5000 u/min.)

  • Antrieb: Heck

  • Getriebe: 6-Gang-Schaltgetriebe

  • Fahrleistungen: 0-100 km/h in 3,9 Sek., Spitze 285 km/h

  • Masse: Leergewicht Gewicht 1551 kg

  • Verbrauch: Werk 15,2 l/100 km

  • Preis: ab ca 170’000 Fr. (Dollar-Kurs-abhängig)

  • Konkurrenten: Corvette Z06, Nissan GT-R

  • Stand: 27.06.2018

Wem die Dodge Viper ACR Extreme gefällt

USA-Fans, die nichts mit europäischen Sportwagen oder der Vette anfangen können, werden die Dodge Viper ACR Extreme lieben. Soviel Hubraum (8,4 Liter!) gibt’s sonst nirgends, der Sound ist einzigartig und Schaltfans werden ob des 6-Gang-Getriebes ihre helle Freude haben.

Big is beautiful

Ganz nach dem Motto «big is beautiful» schöpft die Doge Viper ACR Extreme aus dem Vollen. 8,4 Liter Hubraum hat die Giftschlange aus Amerika, das reicht heutzutage für zwei Supersportwagen. Endlos ist auch die Motorhaube. Und weil die ACR-Extreme ursprünglich für den Racetrack gebaut wurde, verfügt sie zusätzlich über Flics, einen Frontsplitter, einen Diffusor und einen Heckflügel, der höher ist als jede Mauer, die Trump bauen kann.

Schlangenbändiger

Wer jetzt ein unfahrbares Biest erwartet, wird positiv überrascht. Die Viper bleibt sowohl beim gemütlichen Cruisen auf der Landstrasse als auch beim schnellen Ritt über die Rennstrecke gutmütig und gut beherrschbar, spontane Ausbrüche à la Trump auf Twitter sind nicht zu befürchten. Auch die Balance ist ausgewogen, ebenso die Traktion. Die Viper bringt ihre Kraft jederzeit über die beiden Hinterräder auf den Boden.

Gut gebrüllt, Löwe!

Einzigartig ist auch der Sound, den der Hubraumriese produziert. Der Klang ist infernalisch, böse grollend, ohne dass ein Turbo oder Kompressor die Melodie beeinflusst. Schon im Leerlauf geht ein Zittern durch das Auto, bei tiefen Drehzahlen schüttelt sich die Viper, ehe der Motor im oberen Drehzahlbereich von einem tiefen Grollen zu einem wütenden Schrei übergeht.

Knackige Schaltung

Während heutzutage alle Sportwagenhersteller zu Doppelkupplungsgetrieben tendieren, bleibt die Viper der Handschaltung treu. Die Gänge lassen sich bei gemütlichem Tempo butterweich schalten. Richtig lebendig wird die Schlange aber erst, wenn man die sechs Gänge unter Volllast vehement «durchreisst» und die Kupplung sprungartig einrasten lässt.

Was uns bestens gefällt

Die Viper beweist einmal mehr, dass Hubraum durch nichts zu ersetzen ist ausser durch noch mehr Hubraum. Und wer gerne selber schaltet hat in dieser PS-Liga ohnehin (fast) keine Alternative zur Viper.

Was uns weniger gefällt

Leider wird die Viper nicht mehr gebaut. Wer noch eine will, wird nur über den Occasionsmarkt und/oder in den USA noch fündig. Wer die Zeit und das Know-how für einen Import nicht hat, findet aber spezialisierte Anbieter, die das für ihn erledigen.

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Bildergalerie Dodge Viper ACR Extreme

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