HYUNDAI i30 - Hyundai i30 – Der Golf-Schläger

Beim dritten i30 greift Hyundai die Konkurrenz ausser mit «viel Auto für's Geld» neu mit «viel Fahrspass für's Geld» an. Wir fahren den neuen i30 exklusiv als getarnten Erlkönig.

Erlkönig Hyundai i30

Zahlen zum Hyundai i30 1.4 T-GDi DCT

  • Motor: 1,4-Liter-R4-Turbobenziner (140 PS, 242 NM bei 1500 U./Min.)
  • Antrieb: Front
  • Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplungsautomatik
  • Fahrleistungen: 0-100 km/h 9,2 s, Spitze 205 km/h
  • Masse: Gewicht 1240 kg, Kofferraum 395–1301 Liter
  • Verbrauch: Werk ca. 5,2 Liter auf 100 km
  • Basisversion: Preis noch unbekannt (Stand November 2016)

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Hyundai i30 auf AutoScout24

Was uns bestens gefällt

Der Hyundai i30 lernt, ausser dem Alltagsleben unsere Lust auf Fahrspass zu befriedigen.

Was uns weniger gefällt

Der i30 ist hinten nicht eng, aber kein Raumriese. Und 4x4 wird es im i30 wohl nie geben.

Wem der Hyundai i30 gefällt

Allen, die für ein europäisch gelungenes Auto nicht europäisch viel Geld ausgeben wollen.

Der Hyundai i30 im Test

«Da scheppert nix», schwärmte der damalige VW-Boss Martin Winterkorn vor fünf Jahren bei der Sitzprobe in der zweiten Generation des Hyundai i30. Nichts zeigt besser, warum der Golf-Gegner seit 2007 auf Erfolgskurs ist: viel Solidität für wenig Geld. Der dritte i30 soll jetzt ab Anfang 2017 neben viel Alltagstalent erstmals auch Fahrspass mitbringen.

Mehr Style, mehr Sicht

Style obendrein: Optisch legt der in Europa entwickelte und gebaute i30 deutlich zu. Tut er? Tut er – nur sieht er real weit spannender aus als auf Bildern. Mit 4,34 Metern Länge legt der i30 dezente vier Zentimeter zu, wird aber breitschultriger. An seiner Front prangen optional Voll-LED-Scheinwerfer. Trotz neuer Plattform bleibt der Radstand übrigens gleich.

Gleicher Platz, weniger Knöpfe

Das merkt man im Fond: Die Beinfreiheit ist gut, nur eben auch nicht mehr als das. Dafür wird der Laderaum grösser. Vorne sitzt man prima. Mit mehr Style und weniger Knöpfen sowie zahllosen Assistenten bis zum Radartempomat wird das Cockpit frisch und modern und bietet mit dem cool schwebenden Acht-Zoll-Touchscreen modernstes Infotainment.

Mehr Turbo, mehr Dynamik

Zwar steht die erste Testfahrt im Serienauto noch aus. Aber auf unserer hoch exklusiven Probefahrt im getarnten Prototyp fast zwei Monate vor der Enthüllung zeigt der neue i30, was er will – Fahrspass. Statt nur Alltagsgelüste zu befriedigen, sucht er erstmals auch nach Kurven. Uns gefallen die direkte Lenkung für vergnüglich leicht-präzises Einlenken. Das Gefühl sagt «etwa Opel Astra», was eine klasse Referenz wäre. Nur: Der Prototyp mit den grössten Rädern (17 Zoll) rollt ziemlich straff ab. Abwarten, wie es am Ende wird.

Mehr Style, weniger Geld

Im Erlkönig verblüfft uns der neue 1,4-Liter-Turbomotor mit 140 PS. Angenehm elastisch, seidig, nie laut und optional mit Doppelkupplungsautomat gesegnet. Auf der Autobahn wird der 1.4 T-GDi zäher, aber die Endabstimmung steht ja noch aus. Zudem kommen 1.0 T-GDi (Dreizylinderturbo, 120 PS), 1.4 MPI (100 PS) sowie 1,6-Liter-Diesel (95, 110, 136 PS). Neben dem Kombi bereichert Ende 2017 der i30 N (vermutlich 250 PS) die Palette. Noch offen sind die Preise zum Start im Januar. Aber fünf Jahre Vollgarantie sind dabei zu Tarifen, welche die Konkurrenz tüchtig ärgern. Wir tippen mutig auf Einstiegspreise um die 16'000 Franken. Das reicht sicher, den Koreanern neu auch Kurvenfreunde zuzutreiben.

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Der Hyundai i30 in Bildern

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