MAZDA CX-3 - Frischzellenkur für den Bestseller

Mit dem Kleinwagen-SUV CX-3 landete Mazda 2015 einen Volltreffer. Jetzt haben die Japaner ihn aufgefrischt – optisch und technisch.

Zahlen zum Mazda CX-3

Motor: 2,0-Liter-R4-Benziner, 150 PS, 206 Nm bei 2800/min

Antrieb: Allradantrieb

Getriebe: 6-Gang-Automatik

Fahrleistung: 0-100 km/h 9,7 s, Spitze 200 km/h

Masse: Gewicht 1331 kg, Kofferraum: 350-1280 l

Verbrauch: 6,7 l/100 km, 152 g C02/km

Basispreis: 26'990 Franken

Preis des Testwagen: 39'488 Franken

Konkurrenten: Nissan Juke, Renault Captur, Opel Mokka X, Seat Arona, Kia Sportage, Ford EcoSport, Hyundai Kona

Stand: 04. Februar 2019

Dezent aufgefrischt

Ein erfolgreicher Auftritt will gepflegt werden: Drei Jahre nach Markteinführung hat Mazda seinen Kleinwagen-SUV CX-3, inzwischen nach dem grossen Bruder CX-5 der Bestseller des Hauses, ein Update spendiert. Aus der Erfolgsformel macht man bei den Japanern keinen Hehl. «Die Kunden kaufen vor allem das Design, heisst es. Entsprechend wohldosiert sind die Anpassungen, die man an der charakteristischen, «Kodo»-Optik mit der langen Motorhaube und der geschwungenen Seitenlinie vorgenommen hat: Hinten wurden die Rückleuchten überarbeitet, vorne Kühlergrill und Schürze leicht modifiziert, was der Front eine dreidimensionale Anmutung verleihen soll. Im Angebot sind nun zudem Extras wie eine Magmarot-Metallic-Lackierung und 18 Zoll grosse Aluräder.

Klein, aber fein

Innen hat man es bei der Form des Armaturenbrettes belassen, aber hochwertigere Materialien verwendet. Der übliche Handbremshebel fehlt, stattdessen hat der CX-3 eine elektronische Parkbremse, kombiniert mit einer automatischen Anfahrhilfe. Zurückrollen an Steigungen ist damit passé. Den gewonnenen Platz haben die Designer genutzt, um eine neue Mittelkonsole zu gestalten – mit Ablagebox, Becherhalter und Armlehne.

Let’s connect

Weil mehr und mehr junge Leute zur Klientel des CX-3 gehören, lässt sich Mazda auch beim Thema Konnektivität nicht lumpen. Smartphones können nun über Apple Carplay oder Android Auto mit dem Bordsystem verbunden werden. Einer Sprachsteuerung beispielsweise über Apples Siri steht damit nichts mehr im Wege.

Ein Sauger für alle Fälle

Die grössten Änderungen finden sich unter der Haube. Die Motoren wurden auf mehr Komfort, geringeren Verbrauch und bessere Emissionen getrimmt. So kommt der Zweiliter-Benzinmotor ohne Partikelfilter aus. Der Topbenziner mit 150 PS und 6-Gang-Automatik überzeugt durch Laufruhe und Komfort. Das macht sich vor allem in der Innenstadt bemerkbar. Auf der Autobahn muss der Topbenziner, der traditionelle ohne Turbaufladung daherkommt, ziemlich arbeiten. Bergfahrten oder Überholmanöver fordern etwas Geduld. Der «Sport Modus» sorgt zwar für eine schneller Gasannahme, aber auch für eine etwas laute Akustik.

Fahrkomfort und gutes Fahrverhalten

Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,7 Sekunden geht es trotzdem ganz schön flott zur Sache. Ein Vorteil: Saugmotoren sind in der Regel weniger reparaturanfällig. Und der Verbrauch? Mazda gibt für den Allradler 6,7 Liter an. Der Verbrauch im Test lag bei 7,3 – selten lag ein Testwagen so nah an den Werksangaben. Erfreulich ist das Fahrverhalten. Präzise zieht der CX-3 seine Bahn, die Lenkung ist leichtgängig und direkt, die Federung straff, aber genügend komfortabel abgestimmt. Es macht Spass, dieses Auto zu fahren, zumal auch seine Abmessungen sehr gut in den städtischen Alltag passen.

Neue Assistenten im Angebot

Insgesamt hat Mazda seinem City-SUV nochmals mehr Assistenten mit auf den Weg gegeben – einige davon gibt es aber nur in der Topausstattungsvariante Revolution, wie die Verkehrszeichenerkennung, den Aufmerksamkeitsassistenten und die adaptive Geschwindigkeitskontrolle. Für rückwärts zu bewältigende Parksituationen gibt es eine Kamera, Sensoren erkennen dabei sogar Querverkehr. Neue Optionen sind zudem Stauassistent und Matrix-LED-Licht, beides nicht unbedingt üblich im Segment.

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Bildergalerie Mazda CX-3 2019

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