SEAT LEON - Seat mit neuen Emotionen

Seat bringt den neuen Leon auf den Markt. Das hübsche Schwesterlein des Golfs überzeugt mit schickem Design und Komfort.

Das neue Logo an Front und Heck ist sicher das am wenigsten aufregende Detail des neuen Seat Leon. Und doch symbolisiert es den Willen der spanischen Marke, aus dem Sumpf schlechter Verkaufszahlen herauszukommen und sich mit neuem Design und viel Dynamik wieder konkurrenzfähig zu machen.

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Neuer Kampfgeist

Tatsächlich ist nicht nur äusserlich bei der dritten Generation des kompakten Fünftürers nun fertig mit unentschlossenen Linien.

Scharfe Kanten ziehen sich über Motorhaube, Flanke und Heck, aus den (erstmals in seiner Klasse auch optional in LED-Ausführung erhältlichen) Scheinwerfern strahlt ein selbstbewusster, um nicht zu sagen angriffslustiger Blick.

Individualisiertes Fahrwerk

Seat setzt mit dem neuen Leon auch spürbar verstärkt auf Sportlichkeit. Neben der Optik wurde auch das von VW übernommene Fahrwerk nachgeschärft. Bis zu Motorisierungen mit 150 PS ist vorn eine Verbundlenkerachse verbaut, während die stärkeren Aggregate mit einer Vierlenker-Konstruktion gekoppelt wurden.

Ihr Vorteil: Längs- und Querkräfte werden separat verarbeitet. In den FR-Versionen ist zudem das „System Seat Drive Profile“ erhältlich: Je nach Wahl (Eco, Normal oder Sport) ändern sich neben der Cockpit-Beleuchtung das Ansprechverhalten des Motors, die Lenkung und selbst der Motorensound. Zusätzlich zu diesen vorinstallierten Fahrmodi, kann sich der Fahrer auch seine ganz individuelle Abstimmung zusammenstellen.

Sportlicher Komfort

Der neue Leon, der wie VW Golf VII, Skoda Octavia und Audi A3 auf dem neuen VW Querbaukasten basiert, ist bis zu 90 Kilo leichter geworden, und mit 4,24 m Länge fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger. Er verfügt jedoch über einen fast sechs Zentimeter längeren Radstand (2,64 m). Der Gewinn an Komfort im effizient-nüchternen Interieur macht sich besonders im Fond bemerkbar.

Zudem liegt der Fünftürer dadurch souverän auf der Strasse und bügelt Unebenheiten im Asphalt souveräner weg als etwa der A3. Seine Langstrecken- und Reisetauglichkeit wird höchstens durch die nun 380 Liter Gepäckraumvolumen geschmälert.

Schöne Aussichten

Naturgemäss stehen dem rassigen Spanier die stärkeren der insgesamt acht Motorisierungen besser zu Gesicht. Mit den „FR“-Ausführungen, etwa dem gefahrenen Topdiesel mit 183 PS Leistung und 380 NM Drehmoment und der manuellen 6-Gang-Schaltung, wird der Leon zur richtigen Spassmaschine.

Das kostet dann allerdings auch ab 31‘800 Franken aufwärts, während die Basismotorisierung (1,2 TSI mit 85 PS) ab 21‘950 Franken erhältlich ist. Im Sommer folgt erfreulicherweise zu bisher noch nicht bekannten Preisen der nochmals einen Tick schärfere Leon SC, der die sportlichen Ambitionen der Spanier noch besser umsetzen dürfte.

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