SUBARU FORESTER - Harte Schale, schöner Kern

Subaru verpasst der vierten Forester-Generation ein dezentes Facelift, ehe 2019 Forester Nr.5 folgt.

Zahlen zum Forester 2.0i 4x4 Executive

  • Motor: 2.0 Boxer-Turbo-Benziner mit 150 PS/198 Nm

  • Antrieb: Allrad

  • Getriebe: Stufenloses Lineartronic-Getriebe

  • Fahrleistungen: 0-100 km/h, 11,8 s, Spitze 192 km/h

  • Masse: Gewicht 1640 kg, Kofferraum 505 bis 1557 Liter

  • Verbrauch: Werk 6,5 l/100 km

  • Testwagenpreis: 36'350 Franken

  • Basispreis: ab 32’110.– (Swiss-Edition 2.0i mit 150 PS und Handschaltung)

  • Konkurrenten: Nissan X-Trail, Toyota RAV4, Hyundai Tucson

  • Stand: 24.10.2018

Wem der Subaru Forester gefällt

Wem innere Werte wichtiger sind als eine schnittige Optik, und zudem gerne zwischen urbanem und urchigem Terrain switcht, wird den Subaru Forester schätzen.  

Ein sehr dezentes Facelift

Man muss schon sehr genau hinsehen, um die Neuerungen der überarbeiteten vierten Subaru Forester Generation zu erkennen, denn selbst die Japaner sprechen von einem «dezenten» Facelift. Wir haben sie gefunden: Die neue Frontpartie fährt nun mit grösserem Lufteinlass unter dem Kühlergrill sowie optionalen LED-Leuchten vor, zudem gibt’s modifiziertes Heck-Design, thats it. Ansonsten bleibt sich der Forester treu: ein Typ mit Ecken und Kanten – im positiven Sinn.

Lederlounge

Ganz anders der Innenraum: Subaru spricht allgemein von verbesserten Materialien. Uns fällt als Erstes das schwarze Lederinterieur auf, welches neben 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, elektrischer Heckklappe, einer Memory-Funktion für den Fahrersitz, «Keyless Entry- und Go-System», getönten Scheiben oder einem Navi inkl. 3-Jahren Kartenupdate zur Serie unseres Testwagens in der Sonderedition «Executive» zählt. Das Infotainmentsystem inkl. Touchscreen und Rückfahrkamera sowie das abgesetzte Multifunktionsdisplay blieben hingegen unangetastet.

Praktisch und sicher

Unverändert gut bleibt neben der Rundumsicht auch das Platzangebot in Cockpit, Fond und Kofferraum (505 bis 1564 Liter), was der Forester nicht zuletzt seiner kantigen Linienführung verdankt. Für die Sicherheit sorgt Subarus exklusives Sicherheitssystem «Eyesight», welches das Geschehen mittels zweier Kameras serienmässig überwacht. Damit werden sowohl Abstandstempomat (mit Staufunktion) und Spurhalte-Assistent befüttert. Spurwechselassistent sowie Totwinkel- und der Querverkehrswarner werden zudem von einem Radar unterstütz.

Viel Auto fürs Geld

Für Ausflüge auf und neben der befestigten Strasse ist unser Testwagen mit einem 2,0-Liter-Boxer inkl. 150 PS sowie 198 Nm gewappnet. Der Sprint auf 100 km/h wäre in 11,8 Sekunden erledigt, Bleifuss wird vom stufenlosen CVT-Getriebe aber mit einem Aufheulen quittiert, ansonsten macht dieses einen guten Job und gaukelt die sechs Gänge glaubhaft und sanft vor. Das Beste ist aber der Preis: auf den Listenpreis von 43'750 Franken gibt’s einen Bonus von 7'400 Franken, womit die limitierte Sonderserie bereits für 36'350 Franken zu haben ist.

1800 / 1600 1.125

Bildergalerie Subaru Forester

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