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AUDI quattro Turbo „Nogaro Edition“ VETERAN

FRAME OFF NEU AUFGEBAUT / VETERAN / AB GROSSEM SERVICE / SEHR VIELE NEUTEILE / ABSOLUTES UNIKAT

CHF 88'000.–

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12.1983

Gas station icon

Essence

Road icon

124'500 km

Vehicle power icon

200 PS (147 kW)

Transmission icon

Boîte manuelle

Consumption icon

-

Drive type icon

4 roues motrices

Car icon

Coupé


Détails du véhicule

Cylindrée2'144 cm³
Cylindres5
Type de moteurSérie
Vitesses5
État du véhiculeOldtimer
Importation directe/parallèleNon
Portes2
Sièges5
Poids à vide1'300 kg
Poids total1'760 kg
Charge utile460 kg
Extérieurebleu
N° de certificat de type004551
TuningNon
Voiture de courseNon
Adapté aux personnes handicapéesNon

Expertise et garantie

Expertisé

Oui

Checkmark icon
Dernière expertise le
17.07.2024
Véhicule accidenté
Non
Garantie

Non

AUDI quattro Turbo „Nogaro Edition“ VETERAN

Vendeur

FB Holding - Auto Bordin logo

FB Holding - Auto Bordin

Location pin icon Dorfstrasse 1, 2544 Bettlach

Call icon Mobile: 079 631 55 94

Call icon Mobile: 079 530 28 05


Description

Audi Turbo quattro „Nogaro Edition“ - Ein Urquattro wie bestimmt kein Zweiter



Einen Audi Urquattro in der Farbe nogaroblau - welcher Urquattro-Besitzer hatte diesen Gedanken nicht auch schon?
Zu Beginn wahrscheinlich noch niemand, da die Farbe erst mit dem Audi RS2 in den 90er Jahren populär wurde. Doch damals konnte man sich auch nicht vorstellen, dass diese Farbe einmal für Audi so wichtig sein würde, dass man sie heute als DAS AUDI-BLAU bezeichnen mag. Doch nicht nur Audi hatte diese Farbe in den 90er Jahren für sich entdeckt. Während sie bei Audi nogaroblau hiess, hiess sie bei VW jazzblau und bei Porsche maritimblau. Und da der RS2 eine Zusammenarbeit von Audi mit Porsche war, entschied man sich natürlich dieses Auto in diesem besonderen blau zu präsentieren. Seit dem Audi RS2 verbindet man fast alle RS Nachfolgermodelle mit dieser Farbe. So auch den direkten Nachfolger des RS2, den RS4 B5 und selbst die S4 Modelle, wurden gerne in dieser Farbe bestellt. Ein Phänomen der 90er und frühen 2000er Jahre? Nein, selbst im Jahre 2014, stellte Audi am Genfer Autosalon einen nogaroblauen RS2 zusammen mit dem damals aktuellsten Audi RS4 B8 zusammen auf dem Stand und lancierte die „Nogaro Selection“ und später dann auch mit dem RS6 C7 als limitierte „Nogaro Edition“. Diese Farbe ist für Audi nunmal so historisch wichtig geworden, wie die Bezeichnung "quattro", dass man damit gerne ganz besondere Modelle immer wieder empor heben möchte.


Kommen wir nun zurück zum vorherigen Gedankengang, dass jeder Urquattro-Besitzer doch bestimmt einmal den Gedanken hatte, seinen Urquattro so zu machen, als er den Audi RS2 sah, doch kaum einer hat es dann gemacht....


Kein Wunder, denn einen Urquattro hat man auch nicht so schnell auseinandergenommen und umlackiert, wie zum Beispiel einen 911er der 80er Jahre. Und die die es doch gemacht haben, haben dies in der Regel im Zuzug der Rostbekämpfung gemacht und dann kaum Lust gehabt die Scheiben auszubauen oder gar den Motor. So sind die die dann umlackiert wurden, einfach à la "Bauernlackierung" gemacht worden.


Und um fair genug zu sein, wir hätten uns diesen Aufwand auch niemals angetan, es besser machen zu wollen, denn einen Urquattro um zu lackieren, samt Motorraum und ohne Scheibengummi's, heisst nichts anderes als Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit... Damals unvorstellbar, denn der Urquattro hatte früher kaum den Wert den er heute hat, wo es sich wiederum, "mehr oder weniger" lohnen würde. Da stellt sich die Frage, warum macht man es dann heute nicht, jetzt wo der Urquattro endlich wertvoll genug geworden ist? Ganz einfach, erstens wo gibt es die Ersatzteile für solch ein Projekt und zweitens, die Urquattro's die man heute als Restaurationsobjekt erwerben kann, sind derart verrostet, das es sich fast zu einem unmöglichen Projekt widerspiegelt, wenn man dann jedes rostige Blech noch selber neu formen muss. Schlussendlich ist es auch kein Millionen-Ferrari bei dem sich dieser Aufwand lohnt und einen perfekten, gut erhaltenen Urquattro nimmt man heutzutage auch sicherlich nicht mehr auseinander für solch ein Projekt.


Sie merken auf was wir hinaus wollen. Eigentlich wäre es nicht ein Ding der Unmöglichkeit, jedoch ist es dann so aufwändig, dass es doch niemand machen will und so wäre dann ein neu aufgebauter, nogaroblauer Urquattro, so etwas wie ein Unikat.


Und genau vor solch einem Urquattro stehen wir jetzt. Und natürlich fragen Sie sich zurecht - haben sie jetzt nicht gerade davon gesprochen, das es fast ein Ding der Unmöglichkeit ist und dennoch stehen wir jetzt vor solch einem Urquattro? Nun diese Frage kann nur die folgende Geschichte beantworten.


Dafür gehen wir wieder zurück in die 90er Jahre. Wo sich der damalige Zweitbesitzers dieses Urquattro's entschieden hat, als er Probleme mit der Zylinderkopfdichtung bekam und er so den Motor wieder instand stellen wollte, er noch die Möglichkeit sah, seinen Traum vom nogaroblauen Urquattro wahr werden zu lassen. Denn wenn wir schon den Motor rausnehmen um ihn zu revidieren, können wir doch zeitgleich den Rest des Urquattro's auch auseinandernehmen und ihn professionell umlackieren lassen, so die Worte zu seinem Sohn damals.


Gesagt getan, der Urquattro wurde komplett auseinandergenommen und in eine von uns nahegelegenen, renommierten, Karosseriebetrieb gebracht. In der Zwischenzeit machte sich der Besitzer auf der Suche nach Ersatzteilen. Ihm reichte die Karosseriearbeit an sich nicht aus, er wollte das Fahrzeug ja auch restaurieren und so mussten auch viele Neuteile von Audi her.


Kenner denken sich jetzt bestimmt - Audi Urquattro und Neuteile besorgen bei AUDI/AMAG - toller Witz... doch dem war in den 90er Jahren noch nicht so. Er konnte viele Neuteile für den Urquattro bestellen, da es damals noch ein aktuelles Fahrzeug war und kam so zu Teilen, von denen man heute nur Träumen würde, würde man diese neu und original von Audi bekommen. Unter anderem ein neuer KKK Turbo samt Kollektor, komplett neuer Zylinderkopf, diverse Schläuche, Scheibengummis, komplettes Dekor und viele weitere spezifische Urqauttroteile....


Die Zeit im Karosseriebetrieb verging, da man dort zum einen die Arbeiten ernst nahm und zum anderen um das ganze noch so einigermassen wirtschaftlich wie möglich zu halten, wurde mit dem Karosseriebetrieb vereinbart das man sich genügend Zeit lassen konnte und man halt daran arbeiten soll, wenn man gerade Zeit hat. Was man im Nachhinein gesehen, niemals einem Karosseriebetrieb sagen darf, denn erstens ist sowieso nie Zeit übrig und zweitens geht es dann nicht nur mehr ein Jahr, sondern daraus wurden dann mehr als drei Jahre. Doch man wollte halt ein perfektes Ergebnis und so wurde die Karosserie wie die eines Neuwagens gemacht und ausgiebig mit Dinitrol versiegelt, damit Rost nie mehr ein Thema sein wird.


Wie es dann das Schicksal so wollte, verstarb leider der Besitzer noch bevor der Urquattro den Karosseriebetrieb verliess. Sodass nun der Sohn des verstorbenen Besitzers vor einer leeren Karosserie und etlichen Teilen stand. Was macht man dann in solch einer Situation? Verkaufen keineswegs, dies ist ja ein Erinnerungsstück des Vaters, schlussendlich hat man ja auch beim Projekt mitgeholfen und zum anderen kann man es jetzt nicht einfach schnell mal zusammenbauen. Es fehlt schlicht die Zeit und auch das Know how, da man es nicht zu 100% selbst auseinander genommen hat.


Insgesamt vergingen fast 30 Jahre und am Fahrzeug wurde nicht gearbeitet bis zum Zeitpunkt als sich der Sohn endgültig entschied das Fahrzeug zu verkaufen und es so im Jahr 2021 zu uns kam.


Wir entschieden uns das Projekt zu übernehmen. Nicht weil wir diese Arbeit machen wollten, sondern weil wir schlicht hin und weg gerissen waren, als wir den Urquattro in dieser Farbe in live gesehen haben. Zudem gefiel uns der makellose Karosseriezustand, wie auch all die Neuteile die es dazu gab.


Wir wussten zu diesem Zeitpunkt selber nicht ob wir den Urquattro machen wollten oder nicht. Zum einen war der Reiz gross, da wir wussten, es wird niemals einen zweiten nogaroblauen Urquattro auf diesem Niveau geben und zum anderen wussten wir, das es nicht gerade ohne ist solch ein Fahrzeug von Null wieder aufzubauen und dies erst recht, wenn man es selber nicht einmal auseinandergenommen hat, sondern jemand anderes und dies ohne Bilder als Hilfe. Es gibt wahrscheinlich nichts aufwändigeres als ein deutsches Rallyeauto restaurieren zu wollen, samt Turbotechnik und Unterdruckleitungen bis zum geht nicht mehr und Differenzialsperren und Elektronik und und und...


Um das ganze jetzt noch kurz zu halten - nach drei Wintern wo wir selber gesagt haben wir machen immer ein bisschen was daran sobald wir Zeit haben, ist er nun fertig. Der nogaroblaue Urquattro frisch als Veteran vorgeführt im Juli 2024 und um ehrlich zu sein, ein zweites Mal würden wir dies nicht machen wollen, doch irgendwie verdrängt man das Ganze, wenn man nun vor dem fertigen Auto steht - Atemberaubend schön, besonders draussen wenn die Sonne auf diese Farbe scheint.



Unser oberstes Ziel war es das Fahrzeug so zu machen, wie wenn es ab Werk in der Sonderfarbe nogaroblau bestellt wurde. Sprich kein Tuning oder getönte Scheiben, weisse Felgen, dunkle Heckleuchten da Jg. 1983, kein blauer Spoiler, etc. Selbst vom Dekor her musste es so aussehen, wie frisch vom Werk geliefert mit all den Emblemen usw. Nur so und nicht anders ist von uns aus gesehen, der nogaroblaue Urquattro, eine Hommage an den späteren RS2.



Wir wollen uns auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass dies wahrscheinlich der einzige nogaroblaue Urquattro ist, der auf diesem Niveau gemacht wurde, dennoch sind wir der Überzeugung, dass sich kaum jemand diesen Aufwand je gemacht hat.



Die Bilder sprechen für sich, auch wenn es nur 16 sind, weitere Bilder über den ganzen Prozess haben wir selbstverständlich für Sie archiviert. Dennoch muss man das Fahrzeug in echt gesehen haben, ganz zu schweigen gefahren. Denn hier merkt man all die Neuteile, wie kraftvoll der neu aufgebaute 5 Zylinder Turbomotor beschleunigt und dies zum Glück ohne Katalysator wie bei den späteren unverkäuflichen Edition Modellen...



Es ist ein Urquattro für Individualisten, nicht für Originalfetischisten. Und dennoch ist es nicht ein Fahrzeug das man auf den ersten Blick, nicht als Original bezeichnen würde. Der Urquattro hatte als erfolgreiches Rallyefahrzeug immer schon seinen Reiz, ihn auch in einer anderen Farbe haben zu wollen. Bis dato gab es ihn nur in rot oder weiss als "aufregende Farbe" und jetzt gibt es ihn für EINEN Glücklichen sogar in nogaroblau.



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