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PEUGEOT 203 Competition Garcia Conde 1.5
Einzelstück mit Renngeschichte. Eugene-Martin-Motor.
CHF 75'000.–
10.1957
Essence
0 km
85 PS (63 kW)
Boîte manuelle
-
Propulsion
Cabriolet
Détails du véhicule
| Cylindrée | 1'500 cm³ |
| Cylindres | 4 |
| Vitesses | 4 |
| État du véhicule | Oldtimer |
| Importation directe/parallèle | Non |
| Portes | 2 |
| Sièges | 2 |
| Poids à vide | 780 kg |
| Extérieure | bleu |
| Intérieure | bleu |
| Tuning | Non |
| Voiture de course | Oui |
| Adapté aux personnes handicapées | Non |
Expertise et garantie
- Expertisé
Non
- Véhicule accidenté
- Non
- Garantie
Non

Vendeur privé
Marcel
4103 Bottmingen
Privé: 079 291 09 51
Description
José Garcia Conde, genannt «Toto», war ein talentierter Privatrennfahrer aus Montevideo (Uruguay). Zusammen mit seinem Bruder bestritt er Anfang der 1950er Jahre Rennen auf der nahegelegenen Rennstrecke von El Pinar. Dabei setzte er auf optimierte Serienfahrzeuge, vorwiegend von Simca und Peugeot, mit denen die beiden erste Erfolge feiern konnten.
Seine finanziellen Möglichkeiten waren jedoch begrenzt. So entschloss sich Garcia Conde, seinen eigenen Rennwagen zu bauen. Die Skizzen dazu entwarf er selbst – inspiriert von der Formensprache seiner Traumwagen von Maserati und Ferrari. Für die Umsetzung beauftragte er einen begnadeten Carrossier in Montevideo. Zwischen 1955 und 1957 entstand sein Traum auf vier Rädern: ein auf einem Rohrrahmen aufgebauter Rennwagen mit verschraubten Karosserieteilen.
Als seine Eltern eine Europareise mit dem Schiff planten, eröffnete sich für den jungen Uruguayer eine besondere Gelegenheit. Von ihrer Reise brachten sie nicht nur zahlreiche Erinnerungen mit, sondern auch einen vom Franzosen und ehemaligen Grand-Prix-Rennfahrer Eugene Martin aufgebauten Peugeot-203-Rennmotor in seiner höchsten Ausbaustufe. Ebenfalls an Bord befanden sich ein 4-Gang-Getriebe sowie der Schaltmechanismus für eine Tunnelschaltung.
1957 fanden schliesslich die ersten Testfahrten auf der Rennstrecke von El Pinar statt. Bei den beliebten Wochenendrennen war Garcia Conde mit seinem aussergewöhnlichen Peugeot erfolgreich unterwegs und erreichte noch im selben Jahr den Sieg in seiner Fahrzeugklasse. Die Veranstaltungen wurden von lokalen Unternehmen unterstützt. Einer dieser Sponsoren war das Pneuhaus Ciringhelli, dessen Name auch auf dem Fahrzeug verewigt wurde.
Mit der Gründung einer eigenen Familie stand für den späteren Arzt die Sicherheit zunehmend im Vordergrund. Deshalb hängte er seinen Rennfahreranzug bereits kurze Zeit später an den Nagel. Sein Rennwagen erhielt eine offizielle Strassenzulassung und wurde in den Folgejahren als Alltagsfahrzeug genutzt. So war der aussergewöhnliche Peugeot immer wieder auf den Strassen von Montevideo anzutreffen.
In den 1990er Jahren tauchte der mittlerweile rot lackierte Wagen in erbärmlichem Zustand wieder auf. Die Zeit hatte deutliche Spuren hinterlassen. In den Folgejahren wurde in Uruguay eine erste Restauration durchgeführt. 2009 gelangte der Rennwagen in eine bekannte französische Peugeot-203-Sammlung, bevor er 2013 vom heutigen Besitzer in die Schweiz importiert wurde. Anschliessend begann eine umfassende Komplettrestauration.
Der Peugeot 203 Garcia Conde dokumentiert heute als einer der wenigen erhaltenen automobilen Zeitzeugen ein aussergewöhnliches Kapitel der uruguayischen Rennsportgeschichte rund um die Rennstrecke von El Pinar. Dieses wunderschöne Einzelstück garantiert ein Höchstmass an Exklusivität bei historischen Renn- und Oldtimerveranstaltungen. Bis heute ist der Wagen selbst unter Peugeot-Enthusiasten nur einem kleinen Kreis bekannt und wurde der Öffentlichkeit bislang nicht präsentiert.
Vorhandene Dokumentation
Digitalisierte Super8-Videos
• Erste Probefahrten auf der Rennstrecke
• Rennen in El Pinar
Fotos
• Rennen in El Pinar
• Fahrerlager in El Pinar
• Dokument von E. Ciringhelli zum Klassensieg 1957 mit Foto
• Mit Strassenzulassung in Montevideo
• Zustand vor und nach der Restauration in den 1990er Jahren
Dokumente
• Fahrzeugausweis aus Uruguay
• 13.20 Formular Schweiz
Vorhandene Kontakte
• Vorbesitzer in Uruguay (Facebook-Kontakt)
• Experte, welcher die Geschichte des Wagens recherchiert und die Dokumentation zusammengestellt hat (E-Mail-Kontakt)
Restauration ab 2013 in der Schweiz
Der Wagen ist aktuell zu rund 80 % fertiggestellt. Insgesamt wurden bisher rund CHF 190'000 in das Projekt investiert.
Karosserie
Von einem Schweizer Karosseriemeister und wahren Blechkünstler in wochenlanger Arbeit fachgerecht repariert und neu aufgebaut.
Investition: CHF 64'000.
Lackierung
Neu aufgebaute 2K-Lackierung im ursprünglichen Originalfarbton.
Investition: CHF 16'000
Motor
Komplette Motorrevision durch die Firma Kausch Motoren in Reinach AG. Die besonderen Eugene-Martin-Komponenten konnten dabei erhalten werden:
• 3 Solex-Vergaser
• Eugene Martin Ansaugbrücke
• Scharfe Nockenwelle
• Aluminium-Pleuel
• Erleichtertes Schwungrad
• Aluminium-Ventildeckel
• Vergrösserte Mondia-Aluminium-Ölwanne
Zusätzlich wurde der Motor technisch optimiert durch:
• Neue Kolben und Laufbüchsen
• Verbesserte Tri-Metal-Pleuellagerschalen
• Manuelle Überarbeitung aller Einlass- und Auslasskanäle
• Gehärtete Ventilsitze
• Einbau neuer, leicht grösserer Ventile aus moderner Fertigung
• Nachrüstung von Ventilschaftdichtungen
• Sonderanfertigung einer Zylinderkopfdichtung aus modernem Material
• Auswuchten von Kurbelwelle, Schwungrad und Druckplatte
• Sportauspuffkrümmer mit Keramikbeschichtung
• Komplettrevision der drei Vergaser
• 123 Ignition Tune+ Zündverteiler mit frei programmierbaren Zündkurven
Investition: rund CHF 15'000
Getriebe
Vollsynchronisiertes 4-Gang-Schaltgetriebe, Peugeot-Code C2. Komplett neu aufgebaut unter Verwendung von NOS-Teilen (New Old Stock).
Räder und Reifen
Originale Peugeot-203-Felgen mit neuen Dunlop-Classic-Reifen.
Zusätzlich gehört ein Satz sportlicher Peugeot-203-Stahlfelgen aus südamerikanischer Produktion zum Fahrzeug. Diese wurden chemisch entlackt und für eine spätere Aufbereitung vorbereitet.
Fahrwerk, Bremsen und Hinterachse
• Sämtliche Komponenten restauriert
• Neu schwarz lackiert, poliert oder blau verzinkt
• Alle Silentbuchsen und Gummiteile ersetzt
• Bremsleitungen neu angefertigt
• Differential-Kugellager und Steckachsenlager ersetzt
• Neue Dichtungen an Steckachsen und Gehäuse
• Neue, optimierte Bremsbeläge aufvulkanisiert
• Bremstrommeln durch Bremsen Schöbel ausgedreht
• Neue Stahlflex-Bremsleitungen mit schwarzer Gummiummantelung (konform für Veteranenstatus)
Elektrik und Armaturen
Die Verkabelung von Front und Heck bis zum Armaturenbrett wurde komplett neu aufgebaut.
• Sichtbare Kabel mit Stoffummantelung
• Sämtliche Anschlüsse professionell gecrimpt, verzinnt und mit Schrumpfschlauch geschützt
Der Smiths-Tacho sowie der Drehzahlmesser wurden von einem Spezialisten in den USA revidiert. Die Technik des Drehzahlmessers wurde dabei modernisiert, sodass dieser mit dem 123 Ignition Tune+ Zündverteiler kompatibel ist.
Noch ausstehende Arbeiten
Hauptbereiche:
• Auspuffanlage anfertigen ab Auspuffkrümmer
• Tankrevision und Installation des Tankgebers (Teile vorhanden)
• Fertigstellung der Handbremsanlage (Teile vorhanden)
• Zusammenführung der Elektrik im Armaturenbrett
• Anlenkungen für Gas- und Kupplungspedal
• Abschluss der Lenksäule mit Nabe für das Nardi-Lenkrad
• Bezug der Sitzschalen
Seine finanziellen Möglichkeiten waren jedoch begrenzt. So entschloss sich Garcia Conde, seinen eigenen Rennwagen zu bauen. Die Skizzen dazu entwarf er selbst – inspiriert von der Formensprache seiner Traumwagen von Maserati und Ferrari. Für die Umsetzung beauftragte er einen begnadeten Carrossier in Montevideo. Zwischen 1955 und 1957 entstand sein Traum auf vier Rädern: ein auf einem Rohrrahmen aufgebauter Rennwagen mit verschraubten Karosserieteilen.
Als seine Eltern eine Europareise mit dem Schiff planten, eröffnete sich für den jungen Uruguayer eine besondere Gelegenheit. Von ihrer Reise brachten sie nicht nur zahlreiche Erinnerungen mit, sondern auch einen vom Franzosen und ehemaligen Grand-Prix-Rennfahrer Eugene Martin aufgebauten Peugeot-203-Rennmotor in seiner höchsten Ausbaustufe. Ebenfalls an Bord befanden sich ein 4-Gang-Getriebe sowie der Schaltmechanismus für eine Tunnelschaltung.
1957 fanden schliesslich die ersten Testfahrten auf der Rennstrecke von El Pinar statt. Bei den beliebten Wochenendrennen war Garcia Conde mit seinem aussergewöhnlichen Peugeot erfolgreich unterwegs und erreichte noch im selben Jahr den Sieg in seiner Fahrzeugklasse. Die Veranstaltungen wurden von lokalen Unternehmen unterstützt. Einer dieser Sponsoren war das Pneuhaus Ciringhelli, dessen Name auch auf dem Fahrzeug verewigt wurde.
Mit der Gründung einer eigenen Familie stand für den späteren Arzt die Sicherheit zunehmend im Vordergrund. Deshalb hängte er seinen Rennfahreranzug bereits kurze Zeit später an den Nagel. Sein Rennwagen erhielt eine offizielle Strassenzulassung und wurde in den Folgejahren als Alltagsfahrzeug genutzt. So war der aussergewöhnliche Peugeot immer wieder auf den Strassen von Montevideo anzutreffen.
In den 1990er Jahren tauchte der mittlerweile rot lackierte Wagen in erbärmlichem Zustand wieder auf. Die Zeit hatte deutliche Spuren hinterlassen. In den Folgejahren wurde in Uruguay eine erste Restauration durchgeführt. 2009 gelangte der Rennwagen in eine bekannte französische Peugeot-203-Sammlung, bevor er 2013 vom heutigen Besitzer in die Schweiz importiert wurde. Anschliessend begann eine umfassende Komplettrestauration.
Der Peugeot 203 Garcia Conde dokumentiert heute als einer der wenigen erhaltenen automobilen Zeitzeugen ein aussergewöhnliches Kapitel der uruguayischen Rennsportgeschichte rund um die Rennstrecke von El Pinar. Dieses wunderschöne Einzelstück garantiert ein Höchstmass an Exklusivität bei historischen Renn- und Oldtimerveranstaltungen. Bis heute ist der Wagen selbst unter Peugeot-Enthusiasten nur einem kleinen Kreis bekannt und wurde der Öffentlichkeit bislang nicht präsentiert.
Vorhandene Dokumentation
Digitalisierte Super8-Videos
• Erste Probefahrten auf der Rennstrecke
• Rennen in El Pinar
Fotos
• Rennen in El Pinar
• Fahrerlager in El Pinar
• Dokument von E. Ciringhelli zum Klassensieg 1957 mit Foto
• Mit Strassenzulassung in Montevideo
• Zustand vor und nach der Restauration in den 1990er Jahren
Dokumente
• Fahrzeugausweis aus Uruguay
• 13.20 Formular Schweiz
Vorhandene Kontakte
• Vorbesitzer in Uruguay (Facebook-Kontakt)
• Experte, welcher die Geschichte des Wagens recherchiert und die Dokumentation zusammengestellt hat (E-Mail-Kontakt)
Restauration ab 2013 in der Schweiz
Der Wagen ist aktuell zu rund 80 % fertiggestellt. Insgesamt wurden bisher rund CHF 190'000 in das Projekt investiert.
Karosserie
Von einem Schweizer Karosseriemeister und wahren Blechkünstler in wochenlanger Arbeit fachgerecht repariert und neu aufgebaut.
Investition: CHF 64'000.
Lackierung
Neu aufgebaute 2K-Lackierung im ursprünglichen Originalfarbton.
Investition: CHF 16'000
Motor
Komplette Motorrevision durch die Firma Kausch Motoren in Reinach AG. Die besonderen Eugene-Martin-Komponenten konnten dabei erhalten werden:
• 3 Solex-Vergaser
• Eugene Martin Ansaugbrücke
• Scharfe Nockenwelle
• Aluminium-Pleuel
• Erleichtertes Schwungrad
• Aluminium-Ventildeckel
• Vergrösserte Mondia-Aluminium-Ölwanne
Zusätzlich wurde der Motor technisch optimiert durch:
• Neue Kolben und Laufbüchsen
• Verbesserte Tri-Metal-Pleuellagerschalen
• Manuelle Überarbeitung aller Einlass- und Auslasskanäle
• Gehärtete Ventilsitze
• Einbau neuer, leicht grösserer Ventile aus moderner Fertigung
• Nachrüstung von Ventilschaftdichtungen
• Sonderanfertigung einer Zylinderkopfdichtung aus modernem Material
• Auswuchten von Kurbelwelle, Schwungrad und Druckplatte
• Sportauspuffkrümmer mit Keramikbeschichtung
• Komplettrevision der drei Vergaser
• 123 Ignition Tune+ Zündverteiler mit frei programmierbaren Zündkurven
Investition: rund CHF 15'000
Getriebe
Vollsynchronisiertes 4-Gang-Schaltgetriebe, Peugeot-Code C2. Komplett neu aufgebaut unter Verwendung von NOS-Teilen (New Old Stock).
Räder und Reifen
Originale Peugeot-203-Felgen mit neuen Dunlop-Classic-Reifen.
Zusätzlich gehört ein Satz sportlicher Peugeot-203-Stahlfelgen aus südamerikanischer Produktion zum Fahrzeug. Diese wurden chemisch entlackt und für eine spätere Aufbereitung vorbereitet.
Fahrwerk, Bremsen und Hinterachse
• Sämtliche Komponenten restauriert
• Neu schwarz lackiert, poliert oder blau verzinkt
• Alle Silentbuchsen und Gummiteile ersetzt
• Bremsleitungen neu angefertigt
• Differential-Kugellager und Steckachsenlager ersetzt
• Neue Dichtungen an Steckachsen und Gehäuse
• Neue, optimierte Bremsbeläge aufvulkanisiert
• Bremstrommeln durch Bremsen Schöbel ausgedreht
• Neue Stahlflex-Bremsleitungen mit schwarzer Gummiummantelung (konform für Veteranenstatus)
Elektrik und Armaturen
Die Verkabelung von Front und Heck bis zum Armaturenbrett wurde komplett neu aufgebaut.
• Sichtbare Kabel mit Stoffummantelung
• Sämtliche Anschlüsse professionell gecrimpt, verzinnt und mit Schrumpfschlauch geschützt
Der Smiths-Tacho sowie der Drehzahlmesser wurden von einem Spezialisten in den USA revidiert. Die Technik des Drehzahlmessers wurde dabei modernisiert, sodass dieser mit dem 123 Ignition Tune+ Zündverteiler kompatibel ist.
Noch ausstehende Arbeiten
Hauptbereiche:
• Auspuffanlage anfertigen ab Auspuffkrümmer
• Tankrevision und Installation des Tankgebers (Teile vorhanden)
• Fertigstellung der Handbremsanlage (Teile vorhanden)
• Zusammenführung der Elektrik im Armaturenbrett
• Anlenkungen für Gas- und Kupplungspedal
• Abschluss der Lenksäule mit Nabe für das Nardi-Lenkrad
• Bezug der Sitzschalen
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